Im professionellen oder privaten Kontakt zu einem (jungen) Menschen nehmen Sie eine mögliche Hinwendung zu rechtsextremen Zusammenhängen (Gruppierungen, Einzelakteuren, virtuell) wahr:

  • ein verändertes Erscheinungsbild (mit Buttons, Symbolen und Codierungen),
  • neue Freund/innen bzw. “Kamerad/innen“ werden erwähnt,
  • Sprache verändert sich – Worte wie „Volk“, „Nation“, „System“ fallen häufiger,
  • Feindbildkonstruktionen bestimmen die Gespräche.

Sie müssen mit einer solchen Situation nicht alleine umgehen – unsere Einstiegsprävention unterstützt sie!

Für einstiegsgefährdete Personen bieten wir:

  • eine vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre,
  • Unterstützung bei der Bewältigung individueller Herausforderungen (u.a. Familie, Freunde, Schule),
  • Zugänge zu neuen Erfahrungsräumen.

Unser Angebot für Fachkräfte umfasst:

  • Unterstützung bei der Erarbeitung von Strategien zum Umgang mit konkreten Situationen,
  • Vorbereitung auf Gesprächssituationen und –strategien,
  • Entwicklung von Ansätzen, um Irritationsmomente (Momente des Zweifels an Szenezugehörigkeit und Ideologie) bei betreffender Person zu schaffen bzw. zu nutzen.

Die Einstiegsprävention arbeitet aufsuchend, vertraulich und kostenfrei.
Auf einem Angebotsblatt haben wir alle wichtigen Informationen noch einmal für Sie zusammengefasst.